Herzlich willkommen

Monatsspruch Juli 2016

Der HEER gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des HEERN vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will.      2. Mose 33,19

Liebe Leserin, lieber Leser,

gerade sind die Eisheiligen vorbei, das Thermometer klettert wieder auf sommerliche Temperaturen, da regt sich draußen das Leben. Das Geräusch der Rasenmäher ist zu hören. Auf der Straße sind Radfahrer unterwegs und im Wald trifft man wieder allerhand Hundehalter. Die Schwimmbäder füllen sich langsam und so manch einer plant den nächsten Ausflug. Die Natur und wir Menschen kommen in Bewegung. So manch Fitnessbegeisterter mag dabei rufen: „Bewegung tut gut“. Recht hat er, gut, wenn man sich noch bewegen kann. Schauen wir auf Jesus. Wie oft machte er sich als Lehrer mit seinen Schülern auf den Weg? Jesus wusste Stillstand hilft nicht. Wie sollte er sonst die Menschen erreichen? Wie sollte sonst das Evangelium zu den Menschen kommen? Im Freien begegnete er den Menschen, nahm sich Zeit für sie und hörte auf ihre Sorgen. Mütter kamen mit ihren Kindern zu ihm. Auf Feldern, am See, vom Berg herab hat er ihnen von Gott erzählt.

Wohin wollen Sie eigentlich? Eine Frage, die sich in der Sommerzeit aufdrängt. Sommerzeit ist Urlaubszeit und somit für manchen Reisezeit. Möglichst weit weg, Abstand gewinnen? Die Bibel ist voll von solchen Aufbruchsgeschichten. Die biblischen Geschichten erzählen vom Vertrauen, Triebfeder sich auf den Weg zu machen. Klar es wird auch von Zweifeln berichtet. Die gehören zum Wagen neuer Wege auch dazu. Dann ist es gut, wenn man das Ziel fest im Auge hat. Denn wer aufbricht, bricht auch mit der bisherigen Sicherheit. Solche Wege sind etwas anderes als Urlaubsfahrten mit Reiserücktrittsversicherung.  Wenn Furcht oder Zweifel aufkommen, dann sind klare Entscheidungen gefragt. So fragt Simon Petrus: “Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast das Wort des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt.“ (Johannes 6) Die Jünger bekommen erst auf dem Weg eine klare Antwort. Ohne sich auf den Weg zu machen, gibt es keine Antwort, wo er hinführt. Ein Reiseführer ersetzt nicht das Erlebte. Erst das grenzenlose Vertrauen der Jünger auf Jesus gibt ihnen Halt und lässt sie weitergehen. Jetzt haben sie ein Ziel.

Wohin wollen wir eigentlich? Verlassen wir uns ganz auf Jesus von Nazareth und singen „Vertraut den neuen Wegen“? Wie gesagt, Bewegung tut gut, nicht nur im Urlaub.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Urlaubszeit; der Herr sei mit Ihnen auf dem Weg, Ihr Jens Jungbloot.