Beten

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Sie warten alle darauf,

dass du ihnen Nahrung gibst,

wenn es nötig ist.

Mit deiner Hilfe sammeln sie Vorräte.

Du öffnest deine Hand,

um sie zu ernähren, und sie werden alle satt.“

(Psalm 104, 27- 28)

So sehr die Welt auch aus den Fugen zu geraten scheint, so dürfen wir auch dieses Jahr darüber staunen, wie Gott es reifen lässt- und eine Ernte eingefahren werden kann.

Im Sommer 2022 gab es im Süden große Hitze und Dürre. Es war schwierig, die Ernten aus der Kornkammer Ukraine zu bekommen. Und trotzdem wäre genug da gewesen für alle. Wenn jeder die Bereitschaft mit brächte, zu teilen. Wie weit es mit dieser Bereitschaft bestellt ist, merkt man an leeren Supermarktregalen, wenn gerade mal wieder Hamster- Einkäufe getätigt wurden.

Auf die Frage, wie Gott Dürre und Krieg zulassen kann, bleibt bei näherem Nachdenken eigentlich nur eine Antwort: Gott ist nicht verantwortlich für den Klimawandel. Den haben wir zu verantworten! Und Gott hat es sicher nicht gewollt, dass es zu einem Krieg zwischen Russland und der Ukraine kommt.

Gott lässt dem Menschen an vielen Stellen das, was er sich immer so sehr wünscht: Freiheit. Geht der Mensch nicht verantwortungsvoll mit diesen Freiheiten um, kommt es zu Krisen. Und dem Gott, mit dem viele bestenfalls zu besonderen Anlässen etwas zu tun haben wollen, werden dann auch noch Vorwürfe gemacht…

Ein guter Rat ist es, nicht auf das zu schielen, was man nicht hat. Sondern zu entdecken, wie wunderbar Gott uns versorgt hat. Und mit was wir durch ihn beschenkt worden sind!

Gerade die letzten Jahre voller Krisen dürfen uns dankbar machen: denn in Deutschland gibt es, im Vergleich zu anderen Ländern, ein relativ gut funktionierendes Gesundheitssystem. Und auch Menschen, die´ s nicht so dicke haben, müssen bei uns nicht verhungern. In den verantwortlichen Stellen unserer Regierung saßen seit Ende des 2. Weltkrieges besonnene Menschen…

Lasst uns dankbar sein für das Privileg, hier leben zu dürfen!

Herzlich, Daniel Benne