Beten

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„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“
(Offb. 21, 5) – Jahreslosung ´26 

Es gibt den bekannten Ausspruch „Alles neu macht der Mai“- er steht für das neue Aufblühen der Natur im Frühjahr.
Dieses Neue ist etwas, das sich in jedem Frühling wiederholt. Das ist jedes Jahr eine große Freude und toll anzusehen- aber so wirklich neu ist es ja nicht wirklich, oder?

Oder wenn ein Autohersteller eine vorsichtige Modellüberarbeitung vornimmt (neuer Kühlergrill und frische Felgen)- und das dann vollmundig als brandneue Weltpremiere proklamiert.

Bzw. „Neues Jahr, neues Glück“- doch ist die Welt am

Neujahrsmorgen so viel anders als noch am Silvesterabend (mal abgesehen vom Kater vielleicht)?

Das ist bei dem, was Gott höchstpersönlich am Ende der

Offenbarung verspricht, ganz anders. Das ist nichts
Wiederkehrendes, sondern etwas radikal Neues. Etwas, das noch nie da gewesen ist!

Diese neue zukünftige Welt wird sehr prunkvoll mit viel Gold & Co. beschrieben, kaum in Worte zu fassen. Das ist so, als wenn Adam einen Rundflug um die Erdumlaufbahn in Elon Musk´ s Raumkapsel macht und beschreiben soll, was er da sieht. Wie hätte er das erfassen sollen?

Viel wichtiger und nachvollziehbarer erscheinen mir die
Eigenschaften dieser neuen Welt: denn es wird dort all das, was uns hier zu schaffen macht (Ängste, Krankheit, Schmerz, Trauer, Tod…) nicht mehr geben- denn Gott wird dann unmittelbar bei uns sein. Dauerhaft!

Das sind großartige Aussichten! Auf diese Zukunft dürfen sich
Christen freuen. Und es lohnt sich, die Zeit, die uns hier auf der Erde noch bleibt, zu nutzen: dass möglichst viele von diesem zukünftigen Reich erfahren. Und natürlich auch, wie man denn da hin kommen kann.

In einer Welt, die sich in unglaublichem Tempo immer wieder
verändert, sind übrigens auch Christen gefragt, manchmal völlig neue Wege einzuschlagen, um Menschen für Jesus zu erreichen.

Herzlich, euer Daniel