D. Benne //  Foto „Gemeinschafts- Symbol“: Pixabay, lizenzfrei

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Monatsspruch Oktober 2021

Lasst uns aufeinander achthaben

und einander anspornen zur Liebe

und zu guten Werken

(Hebr. 10, 24)

Achthaben in der Form, dass wir andere Stasi- getreu observieren, und wenn nötig, das Haar in der Suppe suchen (was sie falsch machen): dieses Achthaben ist im Hebräerbrief definitiv nicht gemeint!

Hier geht es um ein Achthaben im positiven Sinne: steht da einer allein? Wirkt jemand niedergeschlagen? Benötigt er Unterstützung? Wo sollte ich in der Fürbitte an ihn/ sie denken?

Dieses Achthaben ist nicht einseitig gedacht. Stattdessen sollten wir aufeinander achthaben! Auch deshalb ist Gemeinschaft so wichtig: dass man Zeit hat, miteinander zu schnacken und sich auszutauschen. Gemeinschaft ermöglicht es, sich besser kennenzulernen und Vertrauen in die anderen in der Gemeinde zu fassen.

Anspornen gelingt vor allem dadurch, dass man anderen ein gutes Vorbild ist. Andreas Klotz (heute Generalsekretär des Bibellesebundes) hat immer gern vom „Lokomotivator“ gesprochen: um andere zu motivieren, solltest Du wie eine Lokomotive andere hinter Dir mitziehen und begeistern. Jedoch immer in einem Tempo, das die Waggons hinter Dir nicht zum Entgleisen bringt. Anspornen muss eine Herzenssache sein. Das gelingt nur dann, wenn der Ansporn- Geber mit von der Partie ist. Und als Vorbild voran geht.

Wir sollen uns nicht deshalb einsetzen, um unser Gewissen vor Jesus zu beruhigen. Oder denken, dass wir uns durch unseren Einsatz den Himmel verdienen können. Sondern (und uns gegenseitig ermutigen, fördern, unterstützen und ergänzen), um die Liebe, die Jesus uns erwiesen hat, an andere weiterzugeben.

Und schließlich: wenn wir aufeinander achthaben, nehmen wir wahr, was unseren Gegenüber ausmacht: seine Gaben, seine Talente, was sie/ ihn so sympathisch oder auch speziell macht. Wie gut wird es dem anderen tun, wenn DU ihm sagst: „Mensch, das hast Du richtig klasse gemacht!“ Oder: „Ich durfte Dich in der letzten Zeit besser kennen- und schätzen lernen. Und denke, dass Du mit Deinen Gaben Jesus an der und der Stelle richtig gut dienen könntest. Hast Du schon mal darüber nachgedacht?“

Herzlich,

Daniel Benne